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Natur - Heimat - Wandern

10. November 2019 - Albläufer - Hauptgruppe

Oberhalb des Nebels unterwegs - Lochenstein

Auf dem Lochenstein

Im Nebel losgefahren …

sind 16 Wanderer am vergangenen Sonntag, 10.11.2019, aber keiner von uns hatte das erwartet, was sich uns beim Erreichen des Parkplatzes „Lochengründle“ oberhalb des Lochenpasses dann bot: Eine geschlossene Schneedecke auf den Wiesen und Feldern sowie strahlender Sonnenschein!

Das steigerte die Lust aufs Wandern natürlich nochmals um ein Vielfaches und selbst der steile und sehr matschig-nasse Anstieg auf den Lochenstein tat der guten Laune keinen Abbruch. Nach dem Erreichen der Hochfläche hatten wir einen atemberaubenden Ausblick auf die Burg Hohenzollern und weitere Bergrücken der Schwäbischen Alb, die alle aus einem dichten Nebelmeer herausragten.

Gipfelkreuz Lochenstein

Ein gutes Stück weiter konnten wir dann ein ähnliches Bild vom Gipfelkreuz des Lochensteins (963 m ü.N.N.) aus genießen, bevor es auf einem Weg mit dem Hinweis „Nur für geübte Wanderer geeignet“ wieder abwärts ging. Trotz der Warnung und dem tatsächlich ziemlich anspruchsvollen Abstieg kamen alle wohlbehalten unten an und auf bequemen, breiten Pfaden ging es weiter dem Aussichtspunkt „Gespaltener Fels“ entgegen.

Dieser machte seinem Namen alle Ehre: Eine tiefe Kluft zog sich dort mittig zwischen zwei Felsenketten hindurch und sah mit den aus dem dunklen Zwischenraum emporwachsenden Bäumen, den moosigen Steinen sowie der Schneeschicht richtig mystisch aus.

Dem nächsten Aussichtspunkt entgegen

Nach so viel Sehenswertem für die Augen, war es unseren Wanderführern Claudio und Moni wichtig, dass auch der Magen nicht zu kurz kam. Auf einer nahegelegenen Bank kredenzten sie uns daher verschiedene Leckereien deutscher und schweizerischer Herkunft, wobei vor allem die luftgetrocknete Salami vom Steinbock regen Zuspruch fand. Nachdem es zwischenzeitlich doch deutlich kühler wurde, wanderten wir weiter zum Aussichtspunkt „Hoher Fels“ (996,5 m ü.N.N.), von dem aus wir nochmals die geschlossene Nebeldecke unterhalb von uns bewundern konnten, bevor wir im ca. 10 cm tiefen Schnee vollends zur großen Lichtung des Schafberges liefen, wo eigentlich der Abstieg geplant war.

Wegen des doch sehr feucht-rutschigen Untergrunds am dortigen Hang wurde dann aber entschieden umzukehren und auf den breiteren, gut begehbaren Wegen unterhalb der von uns besuchten Aussichtspunkte zu den Autos zurückzukehren, die wir gegen 17.00 Uhr nach insgesamt 7 Kilometern erreichten.

Aussichtspunkt Hoher Fels

In Dußlingen angekommen, gab es für die meisten Teilnehmer noch einen gemütlich-leckeren Abschluss in unserer griechischen Gaststätte.

Wir bedanken uns herzlich bei Moni und Claudio für diese tolle „Wintermärchen“-Wanderung mit sensationellen Ausblicken und bleibenden Eindrücken!