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Natur - Heimat - Wandern

22. September 2019 - Albfreunde

Im Donautal

Am vergangenen Sonntag machten sich 1 lauffreudiger Hund, 1 wanderlustiges Kind und 14 Erwachsene - darunter 4 erwartungsvolle Gäste auf zur Septemberwanderung bei bestem Wanderwetter. Im Wohnort unseres grünen Landesvaters Sigmaringen-Laiz blieb uns zwar sein Anwesen verborgen, dafür entschädigte uns aber der abwechslungsreiche Kloster-Felsenweg umso mehr. Zunächst führte uns der Weg direkt an der Donau entlang zum ersten Aussichtspunkt, dem Amalienfelsen. Weiter gings über das Kloster Inzigkofen rasch zur Teufelsbrücke, die in gewagtem Bogen den tiefen und engen Taleinschnitt überbrückt. Über das Känzle erreichten wir die beeindruckenden Grotten, die die Donau in Millionen von Jahren tief aus dem Felsen gewaschen hat.

Nachdem das Donautal überquert war, ging es einen kurzen giftigen Anstieg wieder steil hinauf in Richtung Gutenstein, um anschließend über einen Waldweg ins Schmeiental zu gelangen. Dort machte sich der Hunger bemerkbar und entlang eines schönen Waldweges direkt an der Schmeie ging es dem Grillplatz entgegen. Das Feuer war schnell entfacht und das Grillgut schnell verzehrt. Nach gemütlicher Rast nahmen wir die letzte Etappe in Angriff.

Über einen nicht ganz so schönen Schotterweg ging es zum Erattischen Block - ein dunkler Monolith aus dem Silvretta-Massiv. Anschließend führte uns der Weg zum gebrochenen Felsen, um dann wieder ins Donautal hinab zu kommen. Nach insgesamt über 13 Kilometer Strecke und knappen 600 Höhenmetern, erreichten wir alle gesund und munter unseren Parkplatz. Die gesammelten Eindrücke und gespeicherten Sonnenstrahlen haben wir abschließend in der Veranda bei kühlem Getränk setzen lassen.

Für alle, die mal ein wirklich schönes Sonntagswanderziel suchen, haben Margit und Joachim Seibl eine geniale Wanderung für uns gefunden. Vielen Dank Euch beiden!