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Natur - Heimat - Wandern

04. November 2018 - Albläufer - Hauptgruppe

Aus Wasserfall wird Schönbuchturm

Kurz vor dem Naturfreundehaus

Auch wenn im Wanderplan für den vergangenen Sonntag der Sirchinger Wasserfall angesagt war, heißt das noch lange nicht, dass man dort auch hin muss …

Nachdem Monica und Karl Heinz Runge die Wege zum vorgenannten Ziel näher ins Visier genommen hatten, stand für sie fest, dass diese Tour zu riskant für einen unsteten Monat wie den November war und kurzentschlossen wurde umdisponiert. Statt Wasser von oben durfte die Gruppe nun die Aussicht von oben genießen, denn nun ging es nicht in Richtung Bad Urach, sondern wir fuhren Herrenberg entgegen und bogen ca. 4 Kilometer vorher zum Parkplatz Mönchberger Sattel ab. Von dort aus wanderten wir bei herrlichem Herbstwetter im buntgefärbten Mischwald mit vereinzelten Ausblicken in Richtung Gültstein und Umgebung dem Naturfreundehaus Herrenberg entgegen und weiter zum neuen Schönbuchturm, der momentan ja ein absoluter Besuchermagnet ist.

Zwei sind sich einig in der Richtung

So hatten an diesem Tag, trotz eher mäßiger Weitsicht, außer unserer Gruppe mit immerhin 39 Personen, noch unzählige andere Menschen den 35 Meter hohen Turm für ihren Sonntagsausflug auserkoren. Während manche von ihnen und auch von uns das 110 Tonnen schwere Bauwerk nur von unten bewunderten, machten sich die anderen daran die beiden gegenläufigen Treppen (eine für den Auf-, eine für den Abstieg) mit insgesamt 348 Stufen zu bezwingen. Auf drei luftigen Aussichtsplateaus in 10, 20 und 30 Metern, konnte man die nähere Umgebung sowie die – je nach Höhe – immer kleiner werdenden Menschen unterhalb betrachten. Leichte Schwingungen des mit Stahlseilen (insgesamt 1,1 km) verbundenen Konstrukts sorgten sicher beim einen oder anderen für etwas Magenkribbeln während des Erklimmens. Aber der Reiz des nach oben breiter werdenden, durchweg offenen und von 3 mal 8 Lärchenholzstützen getragenen Objekts war auf jeden Fall größer als eventuelle Bedenken.

Abmarsch

Nach ausreichender Bewunderung des Bauwerks wanderten wir ein Stück waldeinwärts, dann über das Schälwaldsträßle sowie am Ende wieder auf bereits zu Beginn gelaufenen Pfaden zurück zu den Autos. Der gemeinsame Abschluss der schönen Sieben-Kilometer-Tour fand bei guter Unterhaltung, in gemütlicher Atmosphäre und bei leckerem Essen im Restaurant Ochsen in Breitenholz statt.

Liebe Monica und lieber Karl Heinz, ein herzliches Dankeschön für den sonnigen Herbstausflug ins „Gäu“ sowie den gelungenen Ausklang. Wir haben den herrlichen Nachmittag alle sehr genossen.

  • Turm in Sicht

  • Gut besuchtes Ausflugsziel

  • Ein Teil unserer Gruppe von Plattform 1 aus

  • Nicht alle wollen hoch hinaus

  • Ich komme...

  • Turm Innenansichten