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Natur - Heimat - Wandern

03. Mai 2019 - Albläufer - Hauptgruppe

Wanderwochenende Teil 2

Am Freitag brachen wir zu einer Wanderung durchs südliche Felsenmeer auf. Da keine Einkehr zu erwarten war, hatten wir uns mit reichlich Proviant eingedeckt. Den mussten wir allerdings ausgiebig durch die Gegend schleppen, bis sich der Wanderführer gegen 14 Uhr und bereits 12 gewanderten Kilometern erbarmte und endlich auf einem Rastplatz, der seinen Ansprüchen genügte, eine Mittagsrast einlegte. Die zog sich dann in die Länge, da nicht nur verschieden Spielgeräte lockten, sondern auch unser heutiges Geburtstagskind Tina uns mit flüssiger und süßer Stärkung versorgte, die dankbar angenommen wurde.

Auf dem weiteren Weg passierten wir noch das Wentalweible und andere bizarre Felsformationen, bevor wir nach insgesamt 17 Kilometern dann wieder unser Hotel erreichten. Dort genossen wir nach dem Geburtstagssekt den Abend; die einen in der schönen Sauna (den schweizer Aufgüssen hielten nur die Mitwanderer stand – andere wurden zügig vergrault) die anderen beim Apérol auf der Terrasse. Nach dem hervorragenden Abendessen hatten wir Spaß an diversen Geschichten, die unsere Mitwanderer zum Besten gaben, wie z.B mit Natascha in der Datscha.

Am Samstag, dem Abreisetag, widerstanden besonders die Damen bei strömendem Regen der Versuchung, es sich im nahe gelegenen Triumph-Outlet gemütlich zu machen vor allem deshalb, weil wegen einer Straßensperre eh kein Durchkommen war. Also brachen wir mit stark dezimierter Besetzung (9 Wanderer) auf zur Ruine Rosenstein, auf eine Belohnung in der nahe gelegenen Gastwirtschaft spekulierend. Unterwegs konnten wir die Verursacher der Straßensperre, die schmutzverkrusteten Fahrer des Europa-Cup Cross-Country, im Matsch und Schneetreiben bewundern. Im Gegensatz zu ihnen wartete auf uns aber ein Platz am warmen Ofen der Waldschenke sowie ein üppiges Mittagsmahl, das wir uns absolut verdient hatten. Während die meisten nach einem raschen Blick durch die Fenster der Ruine zügig den Autos zustrebten, vergnügte sich einige wenige bei unfreundlichster Witterung mit dem Fotografieren des Sonnenanbeters Waldmeister im Schnee und ähnlicher Motive. Mit dieser denkwürdigen Wanderung beschlossen wir unsere schönen Tage im Wental.